20 kHz Kanalbandbreite wird abgelöst

Über den Fachbereich Frequenzen des Bundesverband Professioneller Mobilfunk PM e.V. hat mich folgende Information erreicht:

Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA) hat eine neue Version der Verwaltungsvorschrift für den nichtöffentlichen mobilen Landfunk (VVnömL) veröffentlicht. Verwiesen wird auch auf die Amtsblattmitteilung 418/2018 zur Ablösung der 20 kHz Kanalbandbreite im Betriebsfunk für Sprach- und Datenübertragung.

Mit Veröffentlichung der Verwaltungsvorschrift für den nichtöffentlichen mobilen Landfunk (VVnömL) Stand Juli 2020 werden im Betriebsfunk für Sprach- und Datenübertragung (VVnömL Teil B, Abschnitt 1) für neu zu errichtende Funknetze im analogen Betriebsfunk nur noch Frequenzen im 12,5 kHz Kanalraster zugeteilt. Bereits bestehende analoge Frequenzzuteilungen im 20 kHz Kanalraster können nach Ablauf des Befristungszeitraumes maximal bis zum 31.12.2028 nochmals verlängert werden. Teile des analogen 20 kHz Spektrums werden nur bis zum 31.12.2022 befristet. Diese Frequenzteilbereiche wurden / werden dem digitalen Betriebsfunk zur Verfügung gestellt.

Das 12,5 kHz Kanalraster wurde gemäß ECC REC T/R 25-08 erstellt und findet auch für die neuen Teilbereiche des digitalen Betriebsfunks Anwendung.

Frequenzzuteilungsinhaber können selbstverständlich schon vor dem Ablauf der 20 kHz Kanalbandbreite am 31.12.2028 auf das neue 12,5 kHz Kanalraster wechseln. Hierfür ist ein Antrag bei der jeweiligen Außenstelle der Bundesnetzagentur zu stellen.

Nutzen Sie meine Dienstleistung des Professionellen Frequenz Managements für die Änderungen die Ihnen ins Haus stehen. Ich stehe Ihnen hierfür jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Autor: Klemens Wangen